Archiv der Kategorie: REZEPTE

KIRSCH-STREUSEL-HAPPEN

Am Anfang letzter Woche habe ich ein Bild von meinen Kirsch-Streusel-Geburtstagshappen bei Instagram gepostet. Es gab dort und auch unter meinen Kollegen so viel Feedback, dass es super lecker ausschaut und ebenso sehr lecker schmeckt!

Daher gibt es heute hier das Rezept für euch!

In diesem Fall ist das Rezept aber keineswegs Slow-Carb… An einem Geburtstag und um des leckeren Kuchens Willen darf man auch mal ein Auge zudrücken! ;-)

WP-Kirsch-Streusel-Happen

 

Das braucht ihr:

  • Backblech
  • Backpapier
  • Handmixer, Knethaken und Rührbesen
  • Küchenwaage
  • Kochtopf
  • Messbecher

Die Zutaten lassen sich in drei Gruppen aufteilen: Knetteig, Streusel und Kirschfüllung:

Für den Knetteig braucht ihr:

  • 300 gr Weizenmehl
  • 200 gr Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 200 gr weiche Butter oder Margarine

Für die Streusel braucht ihr:

  • 300 gr Weizenmehl
  • 200 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 200 gr weiche Butter oder Margarine

Für die Kirschfüllung braucht ihr nun noch:

  • 3 Gläser Sauerkirschen (Abtropfgewicht 350 gr), inkl. Saft
  • ca. 20 gr Speisestärke

Dann kann es los gehen!

Zunächst geht es an den Knetteig.
Alle Zutaten für den Teig nach und nach in eine Rührschüssel geben. Alles mit dem Handmixer mit Knethaken miteinander vermengen. Den Teig anschließend mit den Händen zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Dann den Teig für 20 – 30 Min. in den Kühlschrank legen.
Jetzt kann das Backblech vorbereitet werden: dazu das Backpapier aufs Blech legen. Fertig ;-) Anschließend den Backofen auf 180° vorheizen (Heißluft; bei Ober-/Unterhitze etwa 200°).
Nach den 20 – 30 Min. kann der Teig aus dem Kühlschrank genommen werden und auf dem Backblech ausgerollt werden. Diesen dann für ca. 12 Min. im Backofen vorbacken.

In der Zeit kann der Teig für die Streusel vorbereitet werden.
Alle Zutaten in die Rührschüssel geben und mit einem Handmixer und Rührbesen miteinander vermengen. Da der Teig kein Ei enthält, wird er sehr krümelig. Aber soll es sein. Das macht die Konsistenz besser und lässt die Streusel später einfacher verteilen.

Wenn die 12 Min. fürs Vorbacken um sind, den Teig aus dem Backofen herausnehmen und ein wenig auskühlen lassen. Je nach Wetter kann man ihn z. B. auf den Balkon/die Terrasse stellen.

Als nächstes brauchen wir die Kirschfüllung, denn die Streusel sind ja schon fertig:
Dazu die Sauerkirschen abtropfen lassen, aber gleichzeitig den Saft auffangen. Etwa 250 ml des Kirschsafts abmessen und im Kochtopf aufkochen. Die Speisestärke mit etwa 4 Esslöffeln Kirschsaft anrühren und dem kochenden Saft unter Rühren hinzugeben und noch etwas aufkochen lassen. Nicht wundern wenn der Saft mit der Speisestärke dann am Schneebesen hängt, das löst sich beim weiteren Rühren! Als letztes noch die Kirschen unterrühren.

Nun habt ihr alle drei Bestandteile vorbereitet und könnt sie zusammenführen: 

  • Den abgekühlten Boden solltet ihr nun wieder griffbereit haben.
  • Die Kirschen mit dem angedickten Kirschsaft auf dem Kuchenboden gleichmäßig verteilen.
  • Zu guter letzt die Streusel auf den Kirschen verteilen – so wie ihr es haben möchtet, die Streusel können die Kirschen auch komplett bedecken.
  • Jetzt den kompletten Kuchen für weitere 40 Min. bei 180° backen (Heißluft; bei Ober-/Unterhitze etwa 200°).

Bevor ihr den Kuchen vom Blech nehmt, lasst ihn noch etwas auskühlen. Dann ist er stabiler und lässt sich besser schneiden und herunter nehmen!

Noch ein Tipp: ich wollte ein Kuchen-Fingerfood-Buffet anrichten und somit nur Stücke anbieten, die man mit der Hand  essen kann. Dazu habe ich die Happen als Rauten geschnitten. Das geht am besten so:

  1. den Kuchen horizontal unterteilen und …
  2. die nächsten Schnitte in einer Diagonale ansetzen!

Kirsch-Streusel-Happen_Rautenschnitt

 

Der Kuchen lässt sich auch super schon einen Tag vorher vorbereiten! Falls ihr den mit Puderzucker bestreuen wollt, macht dies besser erst am Tag, an dem ihr den Kuchen anbieten wollt. Der ist sonst nämlich ganz schnell verschwunden!

Und nun: GANZ VIEL SPASS BEIM BACKEN! UND GUTEN APPETIT, IHR ZUCKERSCHNUTEN! :)

SLOWCARB: BROT À LA LOGI

Ich habe euch in meinem letzten SlowCarb-Bericht schon von meinem Brotersatz erzählt. Heute folgt das Rezept. Es basiert auf dem LOGI-Brot. Nach mehrmaligem Ausprobieren habe ich es allerdings noch ein bisschen optimiert…

Das Problem war, dass es gerade mal halb so hoch wie eine Kastenform geworden ist. Also: Mini-Scheiben. Ich nehme daher von einigen Zutaten die doppelte Menge (wenn man es mit dem Original-Rezept vergleicht). Ein weiterer Vorteil ist auch, dass es nicht mehr sooo stark nach Ei schmeckt und dass es dunkler ist. Es sieht mehr nach einem „Brot“ aus.

SlowCarb_Brotersatz_Zutaten

Vorweg: den Backofen auf 150 Grad vorheizen!

Das Prinzip: den Großteil des Mehls durch Quark zu ersetzen.

Die Zutaten: 

  • 250 gr Quark (1 Packung)
  • 4 Eier
  • 100 gr gemahlene Mandeln (in jeder Backabteilung zu finden) / Mandelmehl
  • 100 gr geschroteter Leinsamen
  • 2 EL Weizenkleie (Dinkelkleie geht auch)
  • 1 EL Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Sonnenblumenkerne

Alles zusammen in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer verrühren.
Wundert euch nicht, wenn die Masse mal fast flüssig ist und beim nächsten Mal recht fest. Das hatte ich auch schon oft. Vielleicht liegt es an den Raumtemperaturen? Oder an der Größe der Eier(M, L, XL) … Ich weiß es nicht. Aber das Brot ist immer was geworden!

SlowCarb_Brotersatz_2

Dann den Teig in eine Kastenform geben. Für die Optik noch ein paar Sonnenblumenkerne oben drauf verteilen. Und ab in den Backofen:

150 Grad für 45 Minuten.

Und so schaut es aus:

SlowCarb_Brotersatz_3

Man kann natürlich sagen: je dünner eine Scheibe, desto weniger KH hat sie. Allerdings ist das Brot sehr locker/fluffig und saftig. Zu dünn geschnittene Scheiben brechen oft auseinander. Dann macht das Essen auch keinen Spaß.

Das Brot kann man natürlich auch noch nach Belieben verfeinern: Paprika, Möhrchen, Nüsse und Co. passen sicherlich ganz gut. Für jeden das Richtige!

So, ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!
Wenn ihr noch Tricks findet: sagt Bescheid! :)

 

VORWEIHNACHTLICHE BACKGELÜSTE: LOW CARB KOKOSMAKRONEN

Kokosmakronen_XuckerJa, ich weiß… Es ist noch etwas hin bis Weihnachten. Und gerade heute kamen keine vorweihnachtlichen Gefühle auf: bei ca. 19 Grad.

Aber das Rezept für Low Carb Kokosmakronen von Jasmin, der Frau hinter der Soulfood Lowcarberia aus Nürnberg, hat mich ein wenig neugierig gemacht. Egal, ob es noch fast zwei Monate bis Weihnachten sind :)

Das besondere an den Kokosmakronen ist der Anspruch sie Low Carb zu machen. Dazu nehme ich „Xucker light“, einem Zuckerersatz namens Erythrit. Es ist kalorienarm, natürlich, genfrei, vegan und zahnfreundlich und hat etwa 70% der Süßkraft von Zucker. Ist leider nicht im Supermarkt an der Ecke erhältlich. Du bekommst es aber im Xucker-Onlineshop Dort gibt es auch viele Xylit-Produkte. Viel Spaß beim Stöbern!

Nun aber endlich zum Rezept!Kokosmakronen_RezeptFür ca. 40 – 50 Makronen braucht ihr folgendes:

  • 100 gr Xucker
  • 250 gr Kokosraspeln
  • 3 Eiweiß

Und dann geht ihr so vor:

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen, sodass es schön fest ist
  3. Xucker beim Rühren nach und nach dazugeben und rühren, bis er sich aufgelöst hat
  4. Die Kokosraspeln mit einem Löffel o. ä. unterheben
  5. Die Masse ca. 5 Minuten ruhen lassen
  6. Mit Hilfe eines Teelöffels kleine Portionen formen und diese auf das Backpapier legen
  7. Das Backblech in den Ofen schieben und dann ca. 10 – 15 Min. backen
  8. Fertig!

Nach kurzem Auskühlen sind sie schon zu genießen!  :)

Bon appetit! *ho ho ho*

FALAFEL-LIEBE

Manchmal ist es einfach nur schön nach Hause zu kommen. Gerade nach einem langen und arbeitsintensivem Tag! Hach… Dazu noch mit einem Abendessen überrascht werden, ist dann einfach ein Start in einen entspannten Feierabend.

Und so sah meine Überraschung aus: Falafel-Bällchen mit Herz!

Falafel-Liebe

Nach einiger Zeit des Ausprobierens, haben wir ein echt gutes Rezept für Falafel-Bällchen gefunden um unsere Slow-Carb-Rezeptesammlung zu erweitern:

  • Möhren und Zucchini raspeln (je nach Appetit auch anderes)
  • Mit Kichererbsenmehl vermengen bis es eine gute Konsistenz hat (meistens muss kein zusätzliches Wasser hinzugegeben werden, da die Zucchinis genügend Feuchtigkeit abgibt)
  • Mit Petersilie, Kreuzkümmel, Knoblauch, Paprika, einem Spritzer Limetten, Salz & Pfeffer verfeinern
  • Nun Bällchen formen
  • Vorsicht: wenn sie auseinander fallen, weil sie zu feucht sind: Kichererbsenmehl hinzugeben
  • Bällchen in Pflanzenfett frittieren
  • Schön kross und braun werden lassen

Zum Dippen schmeckt das Bernbacher Pesto Calabrese oder Frühlingsquark dazu! Natürlich auch Pasten vom Türken nebenan! 

Guten Appetit!

Und … Falls ihr euch neue Varianten einfallen lasst: her damit! :)

DIE GRÜNEN FITMACHER!

Verdammt lecker und gesund!
Seit einiger Zeit mixe ich mir zwischendurch immer mal wieder einen
„Green Smoothie“. Bei den Rezepten hole ich mir Anregung aus dem
Netz, die Zutaten meistens frisch aus dem Biomarkt. 

 Apfel-Dill Smoothie

  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 Bund Dill
  • 2 große Äpfel
  • 1 Avocado
  • Saft einer Limette bzw. Zitrone
  • Wasser nach Geschmack zum Mixen

Alle Zutaten waschen und in den Mixer geben.
Nach kurzer Mixzeit ist der Smoothie sofort servierfertig!

Eure